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Die Vier-in-einem-Perspektive - Politik von Fra...
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Die vier Dimensionen menschlichen Lebens sind in einem alternativen Modell zu verknüpfen: Das ist der Umriss eines umfassenderen Begriff s von Gerechtigkeit. Es ist an der Zeit, aus den falschen Alternativen auszubrechen: Wollen wir ein Erziehungsgeld für Mütter erstreiten oder bessere Kindergärten? Wollen wir eine Frauenquote in der Politik oder uns außerparlamentarisch engagieren? Wollen wir den gewerkschaftlichen Kampf um Löhne und Tarifabkommen stärken oder soll die Forderung nach Grundeinkommen ins Zentrum? Und wie steht es mit Lernen, Entwicklung, Kultur - oder haben wir jetzt keine Zeit dafür, weil es Dringlicheres gibt wie Krieg, Hunger; Umweltkatastrophen, Wirtschaftskrise? Frigga Haug, Dr.phil.habil.; Jg. 1937; bis 2001 Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Gastprofessuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney, Toronto, Durham (USA). Vorsitzende des InkriT Wissenschaftlich: Leiterin des Projektes Automation und Qualifikation über 15 Jahre (Veröffentlichung von 9 Büchern zur Automationsforschung); Entwicklung von Erinnerungsarbeit als kritische Überschreitung von Selbsterfahrungsgruppen, eine Methode, die international bekannt wurde; in diesem Kontext 11 Buchveröffentlichungen - zuletzt Vorlesungen zur Einführung in die Erinnerungsarbeit / The Duke-Lectures, 1999. Mitherausgeberin der Zeitschrift Das Argument Redakteurin und seit 2006 Mitherausgeberin des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus Mitglied bei einer Reihe Initiativen und Zeitschriften: u.a. Sozialistischer Frauenbund Westberlin; Europäisches Forum linker Feministinnen; Bund demokratischer Wissenschaftler; Kritische Medizin in den 1970er Jahren; seit 1977 Forum Kritische Psychologie. Gesellschaftliches Engagement: Antiatombewegung, SDS, Frauenbewegung; Erwachsenenbildung bei Gewerkschaften und Kirche. Mitbegründerin der Berliner Volksuni. Wissenschaftlicher Beirat von Attac. Mitglied der Partei DIE LINKE Geschäftsführerin des Argument- Verlags

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Stand: 11.07.2017
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Innovationen in Politik und Gesellschaft
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Jens Lanfer präsentiert eine grundlagentheoretische Untersuchung gesellschaftlicher Innovationen. Für die Analyse von Innovationsprozessen stellt er ein systemtheoretisches Konzept vor, das sowohl eine angemessene Reichweite aufweist, um Innovationen in der Gesellschaft beschreiben zu können, als auch mit einer ausreichenden Tiefenschärfe einhergeht, um Innovationen und Innovationspotenziale zu bestimmen. Der Autor wendet das Analysekonzept auf das politische System an und untersucht empirisch Innovationsprozesse in den Politikfeldern der Inneren Sicherheit und Sozialpolitik. Dabei verdeutlicht er theoretisch und empirisch die voraussetzungsvolle und unwahrscheinliche Transformation von Neuerungen in Innovationen. Jens Lanfer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Politikwissenschaft an der Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten/Herdecke.

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Stand: 14.08.2017
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Politische Theorie. Eine kritische Auseinanders...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Universität Augsburg (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Die europäische Bildungspolitik ist oftmals Bestandteil akuter öffentlicher Debatten. Dabei hat erst der Maastrichter Vertrag (1992) den Bildungsbereich in das Interesse der EU-Politik gerückt, und ihn somit zu einem eigenständigen Bestandteil der Politik gemacht. Seither bewältigt die Bildungspolitik Aufgaben, wie die Realisierung des Bologna-Prozesses (vgl. Heinelt / Knodt 2008). In der vorliegenden Arbeit soll zunächst, im historischen Kontext eingebettet, auf das allgemeine Bildungsideal eingegangen werden. Anschließend werden daraus die bestehenden Herausforderungen der Bildung abgeleitet. Wurden diese dargestellt, so soll verdeutlicht werden, wie aus der Europäischen Gemeinschaft die Europäische Union entstand, und welche Bildungspolitischen Änderungen und Probleme dies mit sich brachte. Im Anschluss daran soll ein vertiefter Blick auf die Umsetzung des Bologna-Prozesses geworfen werden, wodurch sich auch die damit verbundenen Programme aufzeigen.

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Stand: 22.08.2016
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Verschwörungen - Indes. Zeitschrift für Politik...
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Ein Gutteil des gewachsenen Misstrauens gegenüber politischen Volksvertretern bzw. den Funktionsmechanismen von Demokratie und den ökonomischen Organisationsgrundlagen unserer Gesellschaften beruht auf Verschwörungsglauben. Nicht nur im Graubereich des politischen Diskurses, bei sektiererischen oder radikalen Gruppierungen, scheint mittlerweile die Überzeugung Anklang zu finden, dass hinter vielen Entwicklungen unsichtbare Kräfte walten, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgen und mit ihrem Tun klandestin dem Allgemeinwohl der breiten Bevölkerungsmehrheit zuwiderhandeln. Die INDES beschäftigt sich vor diesem Hintergrund im Heft 4/2015 mit der Frage, wer in welchen (historischen wie gegenwärtigen) Situationen an Verschwörungen glaubt - und welche sozialen, politischen oder psychologischen Ursachen, Anlässe, Folgewirkungen solche Annahmen haben. Wie funktioniert und auf welcher Grundlage basiert der generalisierende Verdacht? Sind in Gegenwartsgesellschaften die nüchterne Sachrationalität und der emotionale Unterstellungsfuror nur die Kehrseiten ein und derselben Medaille? Taugt das Gebot der Transparenz als Remedur gegen den Verschwörungsglauben - oder richtet es mehr Schaden als Nutzen an? Und wie äußerte sich der Verschwörungsglaube historisch, etwa bei den legendären Weimarer »Inflationsheiligen«? Neben Rückschauen in die Geschichte fehlen auch Porträts und der Blick in das Ausland nicht. Auf diese Weise gibt das Heft Hinweise darauf, was uns der Verschwörungsglaube und seine Verbreitung ebenso wie seine Instrumentalisierung über die Verfasstheit unserer Gesellschaften zu erzählen vermögen. Prof. Dr. Franz Walter ist Direktor des Göttinger Instituts für Demokratieforschung.

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Stand: 22.08.2016
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Politisches Denken. Jahrbuch 2015.
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Im Focus des ersten Teils des diesjährigen Jahrbuchs »Politisches Denken« stehen deutsche Staatsrechtslehrer des 20. Jahrhunderts. Martin Otto ediert Briefe, die Ernst Forsthoff im Jahr 1947 an Walter Mallmann geschrieben hat. Hasso Hofmann kommentiert Korrespondenzen Carl Schmitts mit Rudolf Smend, Ernst Forsthoff und Ernst Rudolf Huber, und Rainer Enskanat betrachtet jüngst erschienene Porträts bedeutender Staatsrechtslehrer aus philosophischer Sicht. In einem weiteren Teil sind neue Untersuchungen versammelt, die ein breites Spektrum politischen Denkens abdecken: Angefangen beim Völkerrecht über Theodor W. Adornos Pädagogik bis hin zu einer Debatte über Republikanismus und die pluralistische Politik bei Leo Strauss. Die im dritten und vierten Teil veröffentlichten Besprechungsessays und Rezensionen geben Einblick in das politische Denken des 20. Jahrhunderts mitsamt seinen ideengeschichtlichen Wurzeln, seinen transkulturellen Oszillationen und variantenreichen literarischen Genres.

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Stand: 18.09.2017
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Transit 42. Europäische Revue - Russland: Rückk...
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Alexej Slapovskys Roman Der Marsch zum Kreml (2010) beginnt mit dem Tod eines jungen Schriftstellers, der versehentlich Opfer der Polizei wurde. Ihren toten Sohn in den Armen, macht sich die verzweifelte Mutter auf den Weg, den Schuldigen zu finden. Die Freunde des Schriftstellers schließen sich an, dann ein alter Trinker, überzeugt davon, dass sein in der Nacht zuvor verstorbener Bruder ein Grab an der Kreml-Mauer verdient. Zur Gruppe gesellt sich eine vorbeiziehende Begräbnisprozession, im Glauben, die Kreml-Mauer stehe nun für Privatbegräbnisse zur Verfügung. Passanten schließen sich an. Der kleine Trauermarsch erregt schnell die Aufmerksamkeit der Opposition, die ihre Chance gekommen sieht... Es sollte nicht lange dauern, bis Slapovskys Szenario Wirklichkeit wurde, freilich mit noch offenem Ende. Man spricht von Demokratie und Wandel, doch wer hört hin? Kaum ein gemeinsamer Traum, kein Programm, kein Anführer. Was die Bewegung zusammenhält ist eine Überzeugung: Genug ist genug. Was sie vereint, ist der Unmut über das Bestehende, was ihnen fehlt, ist eine Vision für die Zukunft.

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Stand: 02.06.2015
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Europa ohne Identität? - Indes. Zeitschrift für...
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Der Brexit, die Entscheidungsblockade beim Handelsvertrag CETA, die Wahlerfolge von Rechtspopulisten bei Europawahlen, die Unfähigkeit der Gemeinschaft zu gemeinsamem Handeln in der Flüchtlingskrise - diese wenigen Stichpunkte genügen, um zu veranschaulichen, dass die Europäische Union und mit ihr die Idee eines geeinten Europa in einer tiefen Krise stecken. Statt auf eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit setzen viele Mitgliedsstaaten auf Renationalisierung. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie sich damit und mit der Kritik an Europa im Bund mit Großteilen ihrer Bevölkerungen wähnen. Was macht »Europa« aus? Gibt es gemeinsame Traditionen, Werte, Erzählungen, auf die sich in Krisen zum Zwecke der Stabilisierung inneren Zusammenhaltes berufen werden kann? Gibt es eine europäische Idee - mithin: eine europäische Identität? Wie entstehen überhaupt Identifikationen mit Räumen und politischen Gebietseinheiten? Wieso also fühlen sich zahlreiche Menschen, wenn auch vielleicht nicht in erster Linie als Europäer, so doch als Franzosen, Deutsche, Italiener? Warum beschränken sich die Zugehörigkeitsgefühle nicht zum Beispiel auf viel kleinere Territorien oder die nochmals erheblich engeren verwandtschaftlichen Beziehungsnetze? Damit zusammenhängend soll desgleichen erörtert werden, woran es Europa mangelt, wo seine Defizite liegen - und ob und inwiefern sich diese korrigieren lassen: durch mehr oder weniger Integration; durch die Akzeptanz pluraler, entlang der Nationalstaatsgrenzen sich unterscheidender Einstellungen zu Europa oder deren Überwindung? Schließlich: Gibt es die vielgeforderten neuen, attraktiven Europa-Erzählungen, und welche wären das?

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Stand: 21.08.2017
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Berliner Gespräche - Politiker über Glauben, We...
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Wir haben ihnen Fragen gestellt und sie haben uns geantwortet. Gelegentlich hat uns ihre Offenheit verblüfft. Aus manchem Gespräch gingen wir als Beschenkte. Ein Journalist und ein Theologe haben sich mit 15 Politikerinnen und Politikern aus den im deutschen Bundestag vertretenen Parteien - CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke - getroffen und ihnen Fragen gestellt. Fragen zu ihrer Einstellung zu den christlichen Grundwerten unserer Gesellschaft, zu ihrem Umgang mit moralisch schwierigen Entscheidungen, zu ihrem Halt in Krisensituationen, zu ihrer Einschätzung der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Deutschland und vielen anderen Themen. Entstanden sind 15 faszinierende Gesprächsreportagen, in denen die Politiker Einblick in den Kompass ihres politischen Handelns geben. Martin Knispel ist Religionspädagoge und promovierter Theologe. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach vielen Jahren kirchlicher Tätigkeit in Afrika war der Autor acht Jahre Direktor am Theologisch-pädagogischen Seminar Malche (Porta Westfalica). Heute ist er der Geschäftsführer der WERTESTARTER Stiftung, Berlin.

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Stand: 14.02.2017
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Das politische System Deutschlands - Institutio...
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Dieses Buch ist ein Wegweiser durch das politische System der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Manfred G. Schmidt erläutert sowohl das Regelwerk, das die Verfassung der Politik vorgibt, als auch die Verfassungswirklichkeit. Ausführlich werden die politischen Institutionen, deren Funktionsweise sowie der Prozess der politischen Willensbildung behandelt. Zudem wird die Staatstätigkeit in den wichtigsten Feldern der Innen- und Außenpolitik und in ihren Wechselwirkungen mit den politischen Institutionen und Prozessen untersucht. Der Autor erörtert die Politik in Deutschland aus der Perspektive des internationalen und historischen Vergleichs und bewertet ihre Stärken und Schwächen. Ein für die 3. Auflage neu verfasstes Kapitel ist den Möglichkeiten und Grenzen einer Europäisierung des Regierungssystems gewidmet. Manfred G. Schmidt ist Professor für Politische Wissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

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Stand: 27.09.2016
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Politisches Denken. Jahrbuch 2004.
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Im Spannungsfeld zwischen politischer Wissenschaft, Jurisprudenz und Philosophie übernimmt das Jahrbuch Politisches Denken nunmehr seit 15 Jahren die Aufgaben einer bis weit in die einzelnen Fächer hineinreichenden Vermittlung. Der Begriff des Politischen Denkens ist bewusst weit angelegt, um sowohl Probleme der Theoriebildung als auch einer reflektierten Praxis aufzunehmen. Durch die groß angelegte Geschichte der politischen Philosophie, die der Mitherausgeber des Jahrbuchs, Henning Ottmann (München), unter den Titel Politisches Denken gestellt hat, ist die historische Reichweite dieses Begriffs inzwischen für die gesamte Antike und das Mittelalter ausgewiesen. In den noch folgenden Bänden wird deutlich werden, dass der Begriff in einzigartiger Weise Theoriebildung und die unter theoretischen Ansprüchen stehende politische Praxis umfasst. Der neue Band des Politischen Jahrbuchs spannt einen Bogen von Platons anthropologischer und ethischer Begründung der Politik über die Hobbes-Rezeption in Deutschland, einer Erinnerung an Samuel Pufendorf bis hin zu einer Erörterung der Theorieansätze an Helmuth Plessner und Michael Oakeshott. Weitere Themen sind der Freiheitsbegriff der Aufklärung und die Lügen in den Zeiten des Kommunismus sowie ein Beitrag zur Strafrechtstheorie im frühneuzeitlichen Naturrecht. Daneben finden sich Rezensionen sowie Nachrufe auf Norberto Bobbio und Ernst Vollrath. Mit dem neuen Verlagsort Berlin werden die Verbindungen des Jahrbuchs Politisches Denken zur parlamentarischen Praxis in der Bundesrepublik Deutschland enger geknüpft. Die Herausgeber sind bemüht, die strategische Diskussion der politischen Parteien kritisch zu begleiten und auf die großen Programmfragen der sozialen Demokratie in Deutschland mit analytischen Mitteln einzugehen. Dabei kommen auch die Praktiker zu Wort, die in der politischen Arbeit Theorieanstöße geben. Das Jahrbuch Politisches Denken ist bis zum Jahr 2003 im J. B. Metzler Verlag erschienen. Mit dem vorliegenden Jahrbuch 2004 ist diese Publikation in den Verlag Duncker & Humblot, Berlin, überführt worden.

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Stand: 18.09.2017
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Rahmenlehrplananaylse zur politischen Bildung i...
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Fachbuch aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Note: unbenotet, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden wird der aktuelle Rahmenlehrplan: Politische Bildung in der Grundschule für Berlin und Brandenburg nach ausgewählten Kriterien analysiert. Der vorliegende Rahmenlehrplan ist in sechs Kapitel gegliedert, die folgendermaßen eingeteilt sind: - Bildung und Erziehung in der Grundschule - Der Beitrag des Faches zur Bildung und Erziehung in der Grundschule - Standards - Gestaltung von Unterricht - fachdidaktische Ansprüche - Inhalte - Leitungsermittlung, Leistungsbewertung und Dokumentation. Die Analyse wird sich an dieser Struktur orientieren.

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Stand: 22.11.2016
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Die 1990er Jahre - Indes. Zeitschrift für Polit...
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»Die 1990er Jahre« stehen im Fokus der ersten INDES-Ausgabe im Jahr 2015. Die Geschehnisse der Jahre 1989/1990 waren historisch, bewegten die Welt, zerschlugen vermeintliche Gewissheiten und versprachen einen Aufbruch. Sie waren der Auftakt zu einem fraglos außergewöhnlichen Jahrzehnt. INDES zeichnet anhand von Analysen, Reportagen und Interviews zu Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur ein Portrait der bisher wissenschaftlich wie publizistisch wenig ausgeleuchteten 1990er Jahre.Nicht nur die Grenzen, die Ost und West teilten, öffneten sich. In der deutschen (Parteien-)Politik lösten sich ebenfalls konstant vermutete Bindungen: Bundestag und -regierung zogen vom beschaulichen Bonn nach Berlin, die Sozialdemokratie verschliss ihre Vorsitzenden in bisher nicht gekanntem Tempo, formulierte den marktsozialdemokratischen »Dritten Weg« und Begrifflichkeiten wie »Reformstau«, »Sparpaket«, »Sozialabbau« prägten die Debatten. Die Identifizierung und Beschreibung neuer Kriegsgegner und -ursachen sowie die Beteiligung an Kriegen sorgte auch für außenpolitische Unruhe. Zudem scheint eine neue (Selbst-)Darstellungslust, eine vermarktbare Körperlichkeit die Jahre zu markieren. Auch anhand anderer gesellschaftlicher Entwicklungen - etwa des »Börsenbooms« - lassen sich diese Entgrenzungen identifizieren. Kurzum: Hier wie da stößt man in den 1990ern auf beinahe rauschhafte Bewegungen, Entfesselungen und Überschreitungen - zu deren wissenschaftlicher Ergründung INDES beitragen möchte. Prof. Dr. Franz Walter ist Direktor des Göttinger Instituts für Demokratieforschung.

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Stand: 22.08.2016
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